Flirtfaktor Brille: Junge Menschen haben Stylingpotenzial erkannt

Bekleidung als Stilelement hat für die meisten Menschen einen sehr hohen Stellenwert. Doch bei der Brille scheiden sich die Generationen. Nur vier Prozent der Älteren nutzen sie, um ihr Aussehen zu verändern. Junge Brillenträger dagegen leisten sich fast doppelt so schnell ein neues Modell, knapp jeder Vierte um damit seine Persönlichkeit zu betonen.

Wetter hin oder her – Sommer und Flirten gehören einfach zusammen. Doch auch Letzteres ist nicht planbar. Über Sympathie oder Antipathie wird unbewusst und innerhalb von Sekunden entschieden. Ausschlaggebend sind zumeist Outfit und Körpersprache. So ist es nicht verwunderlich, dass Bekleidung für 92 Prozent der Frauen und 77 Prozent der Männer sehr wichtig ist, so die aktuelle SpiegelOutfit Studie.

Übersehen wird beim eigenen Outfit-Check anscheinend die Brille. Der Großteil der Nutzer wechselt erst, wenn sich die Sehstärke verändert hat. Zumindest beim Flirten ist dies ein grober Fehler. Denn im allerersten Moment wandert der Blick auf die Augen des Gegenübers, wie 72 Prozent der 4.000 Befragten von ElitePartner.de angeben. Die junge Brillennutzergeneration dagegen scheint das Potenzial der modischen Vielfalt an Brillenfassungen zu erkennen.

Laut KGS-Allensbach-Studie kaufen sich die 16- bis 29-Jährigen circa alle 20 Monate eine neue Brille. Jeder Vierte möchte damit bewusst sein Aussehen verändern, jeder Siebte lässt sich auch von einem schönen Brillenmodell zum Spontankauf verführen. Das ist verständlich. Denn wenn die Augen das Fenster zur Seele sind, dann ist die Brille der passende Rahmen. 

Quelle: KGS, 2012 Kuratorium gutes Sehen e.V.

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