Operation statt Brille?

Vormittags in die Augenklinik, sich in wenigen Minuten die Kurzsichtigkeit weglasern lassen und abends die Brille in den Mülleimer verbannen: Für viele fehlsichtige Menschen klingt das erst einmal verlockend. Wer sich mit dem Gedanken an eine Laser-OP trägt, sollte aber auch die Risiken bedenken. Trotz aller technischen Innovationen auf diesem Gebiet: Eine Operation am Auge ist und bleibt ein Eingriff in gesundes Gewebe, der nicht rückgängig gemacht werden kann - schlimmstenfalls mit schwerwiegenden medizinischen Komplikationen und lebenslangen Sehstörungen.

Welche Gründe sprechen für eine Operation und gegen Brille oder Kontaktlinsen? Sind es “nur“ kosmetische? Was erhoffe ich mir von der Operation? Wie wird mein Leben danach aussehen? Wie viele Jahre kann ich danach ohne Brille sehen, bevor mit 45 Jahren die Alterssichtigkeit einsetzt? Mit diesen Fragen sollten sich Fehlsichtige intensiv auseinandersetzen, bevor sie sich für einen Eingriff entscheiden.

Hier sehen Sie eine LASIK Operation. Im verlinkten Video sehen Sie den gekürzten Verlauf einer typischen LASIK Operation, der heute gängigsten Operationsmethode. Bei diesem seit 1990 angewendeten Laserverfahren wird durch Gewebeabtrag in der Hornhaut eine Änderung der Hornhautkrümmung erreicht. Der Gewebeabtrag in der Hornhaut wird durch das Schneiden und Öffnen einer Lamelle, dem sogenannten Flap, möglich. (Wikipedia 2012)

Quelle: KGS, 2012 Kuratorium gutes Sehen e.V.

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